| Besorgnis erregender Ausländeranteil im Kanton Luzern
Die Junge SVP ist besorgt über die erneute Zunahme des Ausländeranteils im Kanton Luzern und die damit verbundene Überfremdung unserer Heimat. So kann es nicht weiter gehen!
Die neusten Zahlen von LUSTAT (Statistik Luzern) für das Jahr 2009 schrecken auf. So ist die Bevölkerungszahl weiter angestiegen. Ende 2009 lebten 372'853 Personen im Kanton Luzern. Das ist ein Plus von 4'196. Was vom Kanton grossspurig als Erfolg gefeiert wird, hat seine Kehrseiten. Denn die Übervölkerung fordert einen hohen Tribut und hat fatale Folgen. Immer mehr Menschen brauchen mehr Energie, mehr Verkehr, mehr Wohnraum. Obwohl die Ressourcen begrenzt sind, fördert diese Entwicklung den Verschleiss von wertvollem Bauland. Wollen wir alles dem Mammon opfern? Geradezu alarmierend ist die Ausländerstatistik. Zwar verkündet LUSTAT, dass die Zuwanderung im Jahr 2009 „um rund ein Viertel zurückging“, was angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise und den Rekordwerten in den Jahren 2007 und 2008 auch kein grosses Wunder ist. Auch liegt der Ausländeranteil mit 16,33 % unter dem Landesdurchschnitt. Ein vertiefter Blick auf die Statistiken relativiert jedoch diese oberflächliche Betrachtung und lässt aufhorchen.
Fakt ist: Die ständige ausländische Wohnbevölkerung hat im Jahr 2009 um weitere 2,1 % zugenommen. In der Altersklasse der 0 bis 19-Jährigen beträgt der Ausländeranteil 23,0 %. Von den 20 bis 39-Jährigen sind es sage und schreibe 39,3 %. Nicht viel weniger ist es bei den 40 bis 64-Jährigen, nämlich 32,0 %. Wenn man bedenkt, dass die 20 bis 64-Jährigen gemessen an der Gesamtbevölkerung 60,5 % ausmachen, bestätigt die Statistik die Bedenken vieler Bürger, der Kanton Luzern sei überfremdet, weil diese Altersgruppe den absolut höchsten Ausländeranteil vorweist. Der gesamte Ausländeranteil wird einzig von der Altersklasse der über 64-Jährigen gedrückt, der bei ca. 4,5 Prozent liegt (Detaileruierung war wegen mangelhafter Daten von LUSTAT leider nicht möglich). Wir wollen vom Kantons- und Regierungsrat wissen, welche handfesten Massnahmen gegen den steigenden Ausländeranteil im Kanton Luzern geplant sind.
Um die Überfremdung zu drosseln, fordert die Junge SVP Luzern:
1. Es sind Anreize zu schaffen, dass bei offenen Stellen primär Einheimische bevorzugt werden. Im Personalwesen des Kantons und der Gemeinden ist der Inländervorrang zwingend wieder einzuführen.
2. Der Kantonsrat hat eine Standesinitiative beim Bund zu starten, die einen Einwanderungsstopp in die Schweiz zu bewirken hat.
3. Wir fordern ein 5-jähriges Einbürgerungsmoratorium für den Kanton Luzern.
|