| Verschmiertes Denkmal - JSVP attackiert Juso
Aus "20 Minuten": Vandalen haben im Vorfeld zur Schlachtfeier in Sempach das Winkelried-Denkmal mit Farbe verschmiert. Bei den Rechten sorgt die Aktion für rote Köpfe.
 |   Das verschmierte Denkmal wird gereinigt
| «Dieser Anschlag ist Ausdruck einer vollkommenen geistigen Armut», empört sich Pirmin Müller. Der Präsident der Vereinigung Pro Luzern ärgert sich über den «No Nazi»-Slogan, der im Vorfeld der Feier auf das Denkmal bei der Schlachtkapelle Sempach gesprayt wurde. Müllers Ärger ist so gross, dass er für die Person, die der Polizei einen sachdienlichen Hinweis auf die Täter liefert, eine Belohnung von 200 Franken aussetzt. Müller vermutet Autonome hinter der Schmieraktion.
Anian Liebrand, Präsident der Jungen SVP Luzern (JSVP), hat eine andere Theorie: Er ist überzeugt, dass die Jungsozialisten mit den Tätern zusammengearbeitet haben – oder zumindest mit ihnen sympathisieren. «Ich fordere die Juso dazu auf, den Anschlag ganz klar zu verurteilen und damit endlich Farbe zu bekennen, wie sie zu linksextremer Gewalt stehen», so Liebrand.
David Roth, Vorstandsmitglied der Juso Stadt Luzern, sieht hierfür keinen Anlass. «Ich finde die Schmiererei eine ganz dumme Aktion, aber wir haben mit der Sache genauso viel zu tun wie die JSVP – nämlich gar nichts.»
Lena Berger, 20 Minuten Luzern
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