| "Kein Renten-Lochness" - Ja zur Senkung des Umwandlungssatzes
Am Dienstag, 2. Februar 2010, wurde eine Pressekonferenz anlässlich der Gründung des Luzerner Jungparteienkomitees "Kein Renten-Lochness" durchgeführt. Die bürgerlichen Jungparteien JCVP, Jungfreisinnige und Junge SVP kämpfen gemeinsam für ein Ja am 7. März zur Senkung des Mindestumwandlungssatzes in der zweiten Säule.
Ziel des Jungparteienkomitees ist es, den jungen Luzernerinnen und Luzerner aufzuzeigen, wie wichtig ein Ja für die Zukunft der zweiten Säule ist.
 |   Abstimmungsplakat des Jugendkomitees
| Der Krienser JCVP-Einwohnerrat Daniel Piazza strich insbesondere die Auswirkungen der gestiegenen Lebenserwartung hervor. Dazu Piazza: "Der Umwandlungssatz wurde 1985 festgelegt und seither trotz markant gestiegener Lebenserwartung nicht ausreichend angepasst. Mit einem Ja tragen wir zur Gesundung der zweiten Säule bei. Daran haben ganz besonders wir Jungen ein Interesse, da wir nicht in Zukunft die Zeche für eine zu kurzfristige Denkweise bezahlen wollen."
Nadine Felder, Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen, führte weiter aus, dass die hohen Renditeerwartungen nicht zu unterschätzen seien. "Im Moment sind die Pensionskassen gezwungen, Renditen von rund 5% zu garantieren. Dies geht nicht, ohne erhebliche Anlagerisiken einzugehen. Gerade im heutigen Börsenumfeld sind solche Anreize gefährlich", so Felder.
Die Gegner der Senkung operieren im Abstimmungskampf mit fragwürdigen Mitteln. "Den Befürwortern wird Rentenklau vorgeworfen, doch das Gegenteil ist der Fall. Mit der Senkung wird verhindert, dass nicht uns Jungen die Rente geklaut wird! So werden bereits heute auf der arbeitenden Generation jährlich rund 600 Millionen Franken zuviel ausbezahlt.", meint dazu Renato Bucher, Präsident der JCVP Kanton Luzern.
Das Komitee wird mit verschiedenen Aktionen bei den Jungen für ein Ja am 7. März werben. Mehr Infos finden Sie auf der Webseite www.lochness.lu.
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